... Der Schwetzinger Schlossgarten ist ein bezaubernder Ort, in dem Kunst, Geschichte, Phantasie und pure Schönheit im Großen und im Detail eine nahezu vergessene Welt offenbaren, die in uns allen schlummert, wie ein Märchen, das irgendwo vielleicht doch wahr sein könnte. Der Schlossgarten ist nicht nur einfach ein touristischer Ort, sondern ein wunderbarer Rückzug auch für uns Schwetzinger. Machen Sie sich ein kleines Bild mit diesen Seiten. Besser noch jedoch: Tun Sie sich etwas Gutes an und besuchen Sie ihn, egal zu welcher Jahreszeit!
Die ersten Zeugnisse eines Schlossgartens in Schwetzingen datieren aus der Zeit um 1650. Seine Blütezeit erreichte er jedoch erst, als das Schloss durch Erbschaft in den Besitz des Kurfürsten Carl-Theodor im Jahre 1742 fiel. Carl Theodor war damals der zweitmächtigste Mann in Deutschland nach dem Kaiser. Aber er hielt das Schloss in Bescheidenheit und nutzte es weitestgehend als Sommerresidenz. Das Hofleben selbst spielte sich in den Schlosszirkeln ab. Der Schlossgarten wurde in 40 Jahren errichtet. Sein Baumeister war Nicolas de Pigage. ...