Archiv der Kategorie: Landschaften

Irland – Zurück ins satte Grün?

„Gut Ding will Weile haben…“ und grün will wachsen 😉

Nach gut anderthalb Jahren sind die Aufnahmen aus 2014 sicherlich reif, los geht es mit zwölf Panorama-Aufnahmen aus dem Oktober 2014.

Die Panoramen zeigen den vielfältigen und vielfarbigen Charakter der irländischen Natur sowie des dort typischen Wetters. Beim Betrachten wird man schnell feststellen, dass das oft genutzte Synonym „die grüne Insel“ Irland nicht immer vollständig gerecht wird.

Noch etwas zur Website: Anfang April habe ich eine neue Slideshow-Funktion aktiviert, die vor allem für Smartphones optimiert ist. Mit einer Wischbewegung links/rechts wechselt ihr zwischen den Bildern, oben/unten beendet die Slidehow.

Namibia – Rostock Ritz & Sesriem

Nach kurzer Pause in Solitaire ging es weiter in nördlicher Fahrt zur Rostock Ritz Desert Lodge. Genau gesagt zur Rostock Ritz Farm Süd, an deren bemerkenswerter Pforte ich bereits auf dem Weg von Spitzkoppe zur Namib vorbei fuhr. Auf der Farm angekommen wurde ich herzlichst in der Lodge begrüßt, welche als phantastische und nach meinen Eindrücken der Umgebung als luxuriöse Oase zu bezeichnen ist. An dieser Stelle nochmals einen großen Dank an alle unsichtbaren und sichtbaren Geister und speziell an Lara und Walter.

Wie so oft auf der Reise blieb wenig Zeit zum Verweilen als auch für die Fotografie. Ein morgendlicher Ausflug mit dem 4-Wheel Richtung Ubib Canyon war landschaftlich sehr imposant, leider konnte ich die erhofften Zebra-Herden nicht sichten. Bedenkt man die Größe der Farm mit 12.000 Hektar / 120 km², verwundert dies nicht wirklich. Zum Ende der Trockenzeit war die umgebende Landschaft sehr karg, allerdings nicht so öde wie im hohen Norden Namibias. Wie so oft lag auch hier ein besonderer Charme in Details, die das Auge erst ergründen musste (dazu auch mein Lesetipp am Ende dieses Artikels).

Nach einer Übernachtung auf der Rostock Ritz Farm ging die Fahrt dann weiter nach Sesriem, um tags darauf nochmals ins Sossusvlei einzufahren. Am Abend wurde der Sternenhimmel über Sesriem beobachtet, wieder bei fast vollem Mond.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland las ich das Buch „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ von Henno Martin, welches vom (Über)-Leben in der Namib handelt und sich etwas weiter nördlich der Rostock Ritz Farm in den frühen 1940ern zutrug (jenseits des für die Farm namensgebenden Rotstockberges). Die von Henno Martin niedergeschriebenen Erfahrungen und Erlebnisse vom Leben in der Wüste habe ich mit immer größerer Spannung förmlich verschlungen, da sie mein Verständnis, meinen Horizont zu Namibia – wenn auch Rückblickend – wesentlich erweitert haben.

Namibia – Solitaire

Von Sossusvlei aus ging es nochmals nach Norden in die Khomas Region. Quasi am Wegesrand der C14 liegt Solitaire, eine Siedlung mit Tankstelle, Werkstatt, Tante Emma Laden und vor allem einer Bäckerei mitten in der Ödnis. Fotografisches Schmankerl in Solitaire sind mehrere abgewrackte Vehikel, die vor der Siedlung in der Wüste stehen.

Nambia – Dünenlandschaft Sossusvlei & Dead Vlei

Das Tsondab Valley hinter mir lassend fuhr ich weiter in südlicher Richtung nach Sesriem, um von dort zum im Namib Naukluft National Park liegenden Sossusvlei zu gelangen. Selbst rückblickend ist die Dünenlandschaft dort für mich das Beeindruckendste, was ich auf der gesamten Reise erlebt habe.

Zum Glück sah die weitere Reiseplanung vor, dass ich nach einem kleinen Zwischenstop ein weiteres Mal hier her kommen sollte, weitere Bilder zum Dead Vlei folgen also noch.

Namibia – Spitzkoppe & Namib

Nach der Übernachtung im Spitzkoppe Community Tourist Camp ging ich am Morgen zum Rock Arch, einem beeindruckendem Felsbogen. Von dort aus beobachtete ich den Sonnenaufgang, anschließend erkundete ich das umliegende Gelände. Von den umliegenden Felsformationen bieten sich einige schöne Ausblicke über weite Teile der umliegenden Landschaft.

Am Vormittag setzte ich die Reise in Richtung Namib Naukluft National Park über Swakopmund und Walvisbay fort.

Namibia 2013 – Twyfelfontein & Spitzkoppe

In Twyfelfontein angekommen ging es mit einem Guide zum Lion’s mouth, einer Felsformation, die ansatzweise dem aufgerissenen Maul eines Löwen gleicht. Von den vielen Felsmalereien und Felsgravierungen sah ich auf dem Rückweg nur den Tanzenden Kudu. Wie so oft war die verfügbare Zeit zu knapp bemessen und auch die Mittagshitze bereits zu stark, um dort entspannt länger zu verweilen. Am späten nachmittag war ich dann am Spitzkoppe Community Tourist Camp um dort das Nachtlager aufzuschlagen und die Abendstimmung zu genießen.